Dr. Mathias Siegmund: Implantologie mit individueller Planung
Dr. Mathias Siegmund M.Sc., M.Sc. ist seit 2001 als Zahnarzt tätig. Im November 2010 schloss er den Aufbaustudiengang Master of Science in Oral Implantology in Hamburg ab. Er ist zertifizierter Implantologe und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI). Zu seinen Tätigkeitsfeldern bei den Zahnärzten Obermünsterstraße in Regensburg gehören Implantologie, CEREC-Anwendungen und vollkeramischer Zahnersatz.Fehlt ein Zahn, stellt sich nicht nur eine ästhetische Frage. Auch das Kauen, die Reinigung und die Belastung der übrigen Zähne können für die Versorgung wichtig sein. Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen, auf der beispielsweise eine Krone befestigt werden kann. Ob diese Lösung zu Ihnen passt, lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen.
Implantat, Brücke oder herausnehmbarer Zahnersatz?
Eine Beratung zur Implantologie sollte geeignete Alternativen einschließen. Eine Brücke, eine herausnehmbare Versorgung oder in ausgewählten Situationen das Belassen einer Lücke können ebenfalls besprochen werden. Wichtig sind der Zustand der Nachbarzähne, die Lage der Lücke, Ihre Erwartungen und der Aufwand für die tägliche Pflege. Ein Implantat ist keine automatische Voraussetzung für eine gute Versorgung.Vor der Planung werden die Mundgesundheit, das Knochenangebot und Ihre medizinische Vorgeschichte berücksichtigt. Informieren Sie die Praxis über Medikamente, Vorerkrankungen und das Rauchen. Diese Angaben können für die Behandlung und Heilung relevant sein. Bildgebung wird nach dem individuellen diagnostischen Bedarf eingesetzt; eine dreidimensionale Aufnahme ist nicht für jede Fragestellung erforderlich.
Gesunde Voraussetzungen schaffen
Entzündungen vor dem Eingriff berücksichtigen
Aktive Entzündungen und behandlungsbedürftige Zähne sollten vor einem geplanten Eingriff berücksichtigt werden. Eine bestehende Parodontitis erfordert eine gezielte Beurteilung und gegebenenfalls Behandlung. Die Parodontologie ist deshalb auch bei der Vorbereitung einer Implantatversorgung wichtig. Reicht das Knochenangebot nicht aus, kann ein zusätzlicher Aufbau zur Diskussion stehen; damit können weitere Eingriffe und längere Behandlungszeiten verbunden sein.Die Versorgung umfasst die chirurgische Implantation und die spätere prothetische Versorgung. Dazwischen ist häufig eine Einheilphase erforderlich. Der genaue Ablauf hängt vom Befund ab. Lassen Sie sich erklären, welche Übergangsversorgung vorgesehen ist, wann Sie voraussichtlich kauen können und welche Kontrollen anstehen. Aussagen über feste Zähne am selben Tag sind ohne Prüfung der Voraussetzungen nicht auf jeden Menschen übertragbar.
Was Sie vor der Entscheidung wissen sollten
Zu den möglichen Risiken zählen Beschwerden, Schwellungen, Infektionen und eine ausbleibende Einheilung. Je nach Operationsgebiet können benachbarte Strukturen betroffen sein. Auch später können Entzündungen am Implantat oder technische Probleme am Zahnersatz auftreten. Für keramische Restaurationen gehört CEREC zu Dr. Siegmunds Tätigkeitsfeldern; die konkrete Material- und Verfahrenswahl richtet sich jedoch nach der jeweiligen Versorgung.Implantate brauchen langfristige Pflege und regelmäßige Kontrollen. Besprechen Sie, wie die Bereiche unter und zwischen den neuen Zähnen erreichbar bleiben und welche Folgekosten zu erwarten sind. Bringen Sie Ihre Medikamentenliste und Fragen mit. Vereinbaren Sie eine persönliche Beratung mit Dr. Siegmund, um Nutzen, Risiken und Alternativen für Ihre Situation gemeinsam abzuwägen.
